Gesprächsforum Weimarer Dreieck feiert 25-jähriges Bestehen

Datei „Weimar Triangle“ von David Liuzzo / wikimedia commons

Die Außenminister Waszczykowski, Ayrault und Steinmeier kamen auf Schloss Ettersburg in der Nähe von Weimar zusammen, um das 25-jährige Bestehen des Gesprächsforums Weimarer Dreieck zu feiern. In diesem losen außenpolitischen Gesprächs- und Konsultationsforum Deutschlands, Frankreichs und Polens tauschen sich die drei Länder in unregelmäßigen Abständen aus und beraten über den europäischen Einigungsprozess. Die Zielsetzung ist die Abstimmung der Politik der drei Länder und die Stärkung der europäischen Integration, ohne andere Staaten auszuschließen.

Die Gründung des Weimarer Dreiecks geht auf ein Treffen der Außenminister der drei Länder, Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski, am 28. und 29. August 1991 im thüringischen Weimar zurück. In ihrer 10 Punkte umfassenden „Gemeinsamen Erklärung zur Zukunft Europas“ betonten die drei Minister, dass für das Gelingen zukunftsfähiger Strukturen europäischer Nachbarschaft Polen, Deutsche und Franzosen maßgebliche Verantwortung tragen.

Die Zusammenarbeit im ‚Weimar-Format‘ sollte von vornherein dazu dienen, nicht nur Polen, sondern auch die anderen neuen Demokratien in Mittel- und Osteuropa an die Europäische Gemeinschaft heranzuführen. Nach der Osterweiterung der Europäischen Union im Jahr 2004 wurde das Weimarer Dreieck immer stärker ein Gesprächsforum von gleichberechtigten Partnern zu aktuellen europapolitischen Fragen.

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